Das kirchliche Selbstbestimmungsrecht als einfacher Abwägungsfaktor?: Schlussanträge des Generalanwalts Tanchev in der Rechtssache Egenberger (C-414/16)
Die Konfessionszugehörigkeit als grundsätzliche Einstellungsbedingung durch kirchliche Arbeitgeber schien durch § 9 Abs. 1 Alt. 1 AGG als Ausformung des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts gedeckt. Generalanwalt Tanchev hält das in seinen Schlussanträgen vom 09.11.2017 zur Auslegung des Art. 4 Abs....
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Type de support: | Imprimé Article |
Langue: | Allemand |
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Publié: |
2017
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Dans: |
Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in kirchlichen Unternehmen
Année: 2017, Volume: 5, Numéro: 6, Pages: 179-184 |
Classifications IxTheo: | SD Droit ecclésial protestant |
Sujets non-standardisés: | B
Travail
B Institution ecclésiastique B Confession B Droit à l'autodétermination B Droit européen B Église protestante B Droit ecclésiastique du travail |
Résumé: | Die Konfessionszugehörigkeit als grundsätzliche Einstellungsbedingung durch kirchliche Arbeitgeber schien durch § 9 Abs. 1 Alt. 1 AGG als Ausformung des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts gedeckt. Generalanwalt Tanchev hält das in seinen Schlussanträgen vom 09.11.2017 zur Auslegung des Art. 4 Abs. 2 der RL 2000/78/EG, zu deren Umsetzung das AGG ergangen ist, für europarechtswidrig. Wegen der Brisanz der Entscheidung für die Einstellungspraxis kirchlicher Arbeitgeber sollen die Schluss- anträge im Folgenden einer kritischen Würdigung unterzogen und anhand des Art. 17 Abs. 1 AEUV aufgezeigt werden, dass das kirchliche Selbstbestimmungsrecht auch im Europarecht seinen Platz hat. |
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ISSN: | 2196-0119 |
Contient: | Enthalten in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in kirchlichen Unternehmen
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