Von Wohnungen und Fabrikhallen zu repräsentativen Moscheen - aktuelle Bauvorhaben von Moscheen und Minaretten in der Schweiz
Möchte eine muslimische Gemeinschaft eine neue, grössere, repräsentative Moschee bauen, und damit ihr Gebetszentrum in eine Fabrik oder einer Wohnung verlassen, oder ein Minarett auf ein bestehendes Gebäude errichten, stösst sie in der Bevölkerung zur Zeit auf spontane Ablehnung, was auf eine Veruns...
1. VerfasserIn: | |
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Medienart: | Elektronisch/Druck Aufsatz |
Sprache: | Nichtbestimmte Sprache |
Verfügbarkeit prüfen: | HBZ Gateway |
Fernleihe: | Fernleihe für die Fachinformationsdienste |
Veröffentlicht: |
2007
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In: |
Bau und Umwandlung religiöser Gebäude
Jahr: 2007, Seiten: 49-69 |
IxTheo Notationen: | SB Katholisches Kirchenrecht |
weitere Schlagwörter: | B
Baurecht
B Schweiz B Islam B Moschee B Kirchenbau |
Online-Zugang: |
Volltext (kostenfrei) Volltext (kostenfrei) |
Rechteinformation: | InC 1.0 |
Zusammenfassung: | Möchte eine muslimische Gemeinschaft eine neue, grössere, repräsentative Moschee bauen, und damit ihr Gebetszentrum in eine Fabrik oder einer Wohnung verlassen, oder ein Minarett auf ein bestehendes Gebäude errichten, stösst sie in der Bevölkerung zur Zeit auf spontane Ablehnung, was auf eine Verunsicherung und Infragestellung der bisherigen normativen Besetzung des öffentlichen Raumes hinweist. Trotz der eindeutigen Rechtslage, welche religiöse Neubauten mit dem Hinweis auf die Grundrechte schützt, treten die verschiedenen Konfliktakteure auf Verhandlungen ein und respektieren damit die informellen Normen des Gastrechtes. Die Konflikte führen, sofern sie auf diesem informellen Weg und nicht über Gerichtsverfahren ausgetragen werden, zu einem Integrationsschritt der muslimischen Gemeinschaft in die entsprechende Dorf- oder Stadtbevölkerung. |
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ISBN: | 372555448X |
Enthält: | Enthalten in: Bau und Umwandlung religiöser Gebäude
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Persistent identifiers: | DOI: 10.15496/publikation-92993 HDL: 10900/151653 |