Explizite und implizite Änderungen im Eheverständnis und im Eheprozess
Vgl. can. 88; 1014; 1015.1; 1081; 1086.1; 1982 CIC/1917 Ausgehend von einer Analyse des Ehenichtigkeitsverfahrens und seiner Zielsetzung, der Ermittlung der "Wahrheit der Ehe", führt der Autor eine Reihe von neueren Veränderungen im Ehe- und Eheprozessrecht der Kirche an: Die Neubestimmung...
Итог: | Vgl. can. 88; 1014; 1015.1; 1081; 1086.1; 1982 CIC/1917 Ausgehend von einer Analyse des Ehenichtigkeitsverfahrens und seiner Zielsetzung, der Ermittlung der "Wahrheit der Ehe", führt der Autor eine Reihe von neueren Veränderungen im Ehe- und Eheprozessrecht der Kirche an: Die Neubestimmung des Ehebegriffs durch das 2. Vatikanische Konzil, die Ent- wicklung der psychisch bedingten Eheunfähigkeit als Nichtigkeitsgrund, die Ergänzung des Ehevollzugs-Begriffs durch das Merkmal humano modo, die Anerkennung des Beweischarakters der Parteiaussagen, die Frage nach dem Glauben als Kriterium der Ehegültigkeit, die Änderungen in den Verfahrensnormen der Rota. In diesen Neuerungen findet er einen unausgesprochenen, aber deutlich sichtbaren Wandel in der Aufgabe des kirchlichen Ehenichtigkeitsverfahrens. Es diene nicht länger einer objektiven Wahrheitsfindung, sondern der Ermittlung einer personalen Wahrheit |
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ISSN: | 0948-0471 |
Второстепенные работы: | Enthalten in: De processibus matrimonialibus
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