"attento etiam can. 1376“ - Der Bischof und das neue Strafrecht

Der Autor thematisiert in diesem Artikel die Aufgabe zur Strafverfolgung durch den Diözesanbischof im Lichte des neuen Strafrechts. Die Pflicht zur Strafverfolgung ist dabei nur bedingt gegeben, vielmehr ist es ggf. möglich, dass sich der Bischof selbst strafbar macht, wenn er verfrüht eine Strafver...

Whakaahuatanga katoa

I tiakina i:  
Ngā taipitopito rārangi puna kōrero
Kaituhi matua: Lüdicke, Klaus 1943- (Author)
Hōputu: Tāhiko Tuhinga
Reo:German
Check availability: HBZ Gateway
Journals Online & Print:
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I whakaputaina: 2022
In: Zeitschrift für kanonisches Recht
Year: 2022, Huānga: 1
IxTheo Classification:SA Church law; state-church law
SB Catholic Church law
Further subjects:B Bischof
B Strafverfahren
B Katholische Kirche Codex iuris canonici 1983. can. 1718
B Katholische Kirche Codex iuris canonici 1983. can. 1717
B Strafrecht
Urunga tuihono: Volltext (Resolving-System)
Whakaahuatanga
Whakarāpopototanga:Der Autor thematisiert in diesem Artikel die Aufgabe zur Strafverfolgung durch den Diözesanbischof im Lichte des neuen Strafrechts. Die Pflicht zur Strafverfolgung ist dabei nur bedingt gegeben, vielmehr ist es ggf. möglich, dass sich der Bischof selbst strafbar macht, wenn er verfrüht eine Strafverfolgung einleitet und die notwendigen vorausgehenden Schritte nicht sorgfältig ausführt. Es gilt, jede mögliche Strafanzeige zunächst auf Plausibilität zu prüfen. Auch die notwendigen Abwägungen um eine mögliche Rufschädigung werden thematisiert. Der Autor schlussfolgert, dass insbesondere im deutschen Kontext sehr genau auf die universalkirchlichen Vorgaben zu achten ist, damit kein Diözesanbischof in die Gefahr gerät, sich selbst außerhalb des Gesetzes zu bewegen. Das notwendige Handeln auf der einen Seite darf nicht zu einem Übereifer auf der anderen führen.
In this article, the author discusses the task of judicial prosecution by the diocesan bishop in the light of the new penal law. The duty to prosecute is not necessarily given, rather it is possible that the bishop may be liable to prosecution himself if he initiates a prosecution prematurely and does not carefully carry out the necessary preliminary steps. Every possible criminal complaintmust first be examined for plausibility. The necessary consideration of possible damage to reputation is also addressed. The author concludes that, espe-cially in the German context, very close attention must be paid to the universal canon law so that no diocesan bishop runs the risk of moving outside the law himself. The necessary action on the one hand must not lead to overeagerness on the other.
ISSN:2941-430X
Contains:Enthalten in: Zeitschrift für kanonisches Recht
Persistent identifiers:DOI: 10.17879/zkr-2022-4576