Probleme hinter den Bemühungen um Kirchenreform: Kirche im Übergang von einer staatsanalogen Institution zu einer zivilgesellschaftlichen Organisation

Die die bisherigen Kirchenreformen dominierenden Ebenen des Ortes und der Region verlieren gegenwärtig an Bedeutung im Leben vieler Menschen, während die familiär-nachbarschaftliche und die weltweit ökumenische Ebene an Gewicht gewinnen. Von daher empfiehlt es sich, hier bei Überlegungen zur Kirchen...

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Grethlein, Christian 1954- (VerfasserIn)
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: 2013
In: Praktische Theologie
Jahr: 2013, Band: 48, Heft: 1, Seiten: 36-42
IxTheo Notationen:SD Evangelisches Kirchenrecht
weitere Schlagwörter:B Evangelische Kirche
B Die Verfassung des Deutschen Reichs
B Kirche
B Evangelische Kirche in Deutschland
B Reform
B Kirchenreform
Online-Zugang: Volltext (lizenzpflichtig)
Rechteinformation:InC 1.0
Beschreibung
Zusammenfassung:Die die bisherigen Kirchenreformen dominierenden Ebenen des Ortes und der Region verlieren gegenwärtig an Bedeutung im Leben vieler Menschen, während die familiär-nachbarschaftliche und die weltweit ökumenische Ebene an Gewicht gewinnen. Von daher empfiehlt es sich, hier bei Überlegungen zur Kirchenreform anzusetzen. Dabei tritt die staatsanaloge Institutionsförmigkeit von Kirche zurück. Sie war eine gewisse Zeit eine wichtige Form der Kontextualisierung des Evangeliums, be- und verhindert aber heute zunehmend dessen Kommunikation. Demgegenüber ermöglicht eine zivilgesellschaftliche Kontextualisierung von Kirchenreform eine situationsbezogene Kommunikation des Evangeliums. Die biblische Pluriformität der Sozialformen von Ekklesia öffnet dafür den Blick für unterschiedliche Aktionsebenen
ISSN:2198-0462
Enthält:In: Praktische Theologie
Persistent identifiers:DOI: 10.14315/prth-2013-48-1-40