Der Loccumer Vertrag von 1955 und seine Bedeutung für die moderne Gestaltung des Verhältnisses von Religion, Kirche und Staat

Am 19. März 1955 wurde im Kloster Loccum der erste moderne Staatskirchenvertrag nach dem 2. Weltkrieg unterzeichnet. Als Loccumer Vertrag wird der zwischen dem Land Niedersachsen und den evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen geschlossene Vertrag bezeichnet. Die Bezeichnung bezieht sich auf d...

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Detalhes bibliográficos
Autor principal: Wulff, Christian 1959- (Author)
Tipo de documento: Print Artigo
Idioma:Alemão
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Publicado em: 2008
Em: Kirche in reformatorischer Verantwortung
Ano: 2008, Páginas: 523-532
(Cadeias de) Palavra- chave padrão:B Niedersachsen / Concordado entre Igreja e Estado / Distrito eclesiástico da Igreja evangélica / Geschichte 1955
B Loccumer Vertrag
B Niedersachsen / Concordado entre Igreja e Estado / Igreja evangélica / Geschichte 1955
Classificações IxTheo:KAJ Época contemporânea
KBB Região germanófona
KDD Igreja evangélica 
SA Direito eclesiástico
Outras palavras-chave:B Loccumer Vertrag
Descrição
Resumo:Am 19. März 1955 wurde im Kloster Loccum der erste moderne Staatskirchenvertrag nach dem 2. Weltkrieg unterzeichnet. Als Loccumer Vertrag wird der zwischen dem Land Niedersachsen und den evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen geschlossene Vertrag bezeichnet. Die Bezeichnung bezieht sich auf den Unterzeichnungsort, das Kloster Loccum. Er gehört der Gattung der sog. Staatskirchenverträge an. Der Loccumer Vertrag ist ein umfassender Vertrag zwischen Staat und evangelischen Kirchen. Er unterscheidet sich insoweit von Verträgen, die nur eine bestimmte Materie regeln (etwa die Anstaltsseelsorge, Staatsleistungen etc.). Der Regelungsgehalt betrifft umfassend die gemeinsamen Angelegenheiten von Staat und Kirchen, wie etwa den Religionsunterricht, theologische Fakultäten, Anstaltsseelsorge, politische Klausel, Änderungen der Parochien, Kirchensteuer, Staatsleistungen usw. Daneben wurden die religionsspezifischen Freiheitsverbürgungen der Verfassung wiederholt (wie etwa Religionsfreiheit, Wirken in der Öffentlichkeit, diakonisches Handeln und kirchliches Selbstbestimmungsrecht) und auf einer vertraglichen Ebene bekräftigt. In einem Ergänzungsvertrag von 1965 wurden Bildungs- und Kulturfragen im Anschluss an die Regelungen des Niedersächsischen Konkordats von 1965 geklärt.(Quelle: Wikipedia / Internet).
ISBN:3525691025
Obras secundárias:In: Kirche in reformatorischer Verantwortung